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Freitag, 30. Juli 2010

7. Mai, 17:07 Uhr, Der Startschuss fällt

13 Gruppen und Hunderte von Menschen aus dem Saarpfälzischen Raum haben sich um 16.30 Uhr auf dem Christian-Weber-Platz zur Eröffnung versammelt. Nach einigen Begrüßungsworten durch Vertreter der BDKJ, Dekan Weber und Landrat Lindemann, wurden pünktlich um 17:07 Uhr die Umschläge mit den Projektaufgaben an die einzelnen Gruppen überreicht. Auch Presse und Rundfunk waren vertreten. Sie berichten kontinuierlich über die Aktion.

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Unsere Projektaufgabe

Unsere Aufgabe besteht darin, im Mathildenstift der AWO in St. Ingbert eine Ausgabestelle der Homburger Tafel herzurichten. Dazu müssen bestehende Räume ausgeräumt, gesäubert, gestrichen und ausgestattet werden. Weitere Details folgen.

Wenn Sie mehr über die Aufgabenstellung wissen wollen, schauen Sie hier.


7. Mai, 18:00 Uhr, Erste strategische Besprechung im Pfarrheim St. Michael

Nach der Projektübergabe zog sich die gesamte Truppe ins Pfarrheim St. Michael zur ersten Lagebesprechung zurück. Vertreter der Homburger Tafel und auch des St. Ingberter Mathildenstiftes sind extra angereist, um unsere Gruppe mit wichtigen Informationen zu versehen. Nach der Erstbesprechung sind einige Gruppenmitglieder zu einer ersten Ortsbesichtigung nach St. Ingbert gefahren. Morgen früh um 7.30 Uhr geht es dann richtig los. Transporter und Privatfahrzeuge stehen zur Verfügung, um die 29 Jugendlichen incl. erwachsener Betreuer nach St. Ingbert zu bringen.

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8. Mai, 8:15 Uhr, Besichtigung der zu renovierenden Räumlichkeiten

5 große und 2 kleine Räume gilt es zu renovieren. Wandregale, alte Fliesen und sonstige Gegenstände müssen demontiert werden. Danach sind die Räume zu reinigen, dann wird entschieden, welche Farbe an welche Wand und welchen Raum kommt.

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8. Mai, 8:45 Uhr, Meditative Einstimmung

Zur Aufgabenstellung gehört eine tägliche meditative Einstimmung unter Einbeziehung der Mitbewohner des Mathildenstiftes. Gemeinsam wird gesungen und gebetet.

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8. Mai, 9:00 Uhr, Interview mit dem SR/Unser Ding

Der Saarländische Rundfunk hat einen Reporter mit einem riesigen Übertragungswagen vor Ort geschickt, der live von unserer Aktion berichtet. Unser Gruppenleiter Matthias Omlor war sofort zu einem Interview gefordert.

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8. Mai, 9:15 Uhr, Endlich geht es los

Nachdem alle offiziellen Handlungen vollzogen sind, geht es endlich los. Die Kinder und Jugendlichen sind schon ganz ungeduldig. Bewaffnet mit Besen, Schaufeln, Staubsaugern und vielen anderen Gerätschaften machen sie sich ans Werk. Innerhalb von Minuten sind in einem Raum sämtliche alten Fliesen von der Wand gerissen, Regale abgebaut und Rohrleitungen gesäubert.

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8. Mai, 14:45 Uhr, Bürgermeister Roth bringt die Farbe

Auf unseren Paten ist Verlass. Bürgermeister Roth bringt zentnerweise Farbe, Pinsel und Farbrollen, die von der Fa. Ehrhadt & Hellmann gespendet wurden. Unsere Gruppe wartet bereits sehnsüchtig. Haben sie doch schon in der Zwischenzeit nach den Reinigungs- und Entrümpelungsarbeiten Türen und Fenster abgeklebt. Auf unsere über den SR veröffentlichten Hilferufe haben viele reagiert. Ein Gipser unterstützt beim Vergipsen von Wänden. Eine Containerfirma stellt den Container für den Abfall zur Verfügung und sorgt auch für die Entsorgung. Rebekka Omlor ist die Kommunikationsschnittstelle zu den Rundfunkmedien. Mit einem Notebook hält sie ständig Verbindung zum Internet und sorgt für die Beschaffung von personeller Hilfe bzw. Gerätschaften. Währenddessen ist kein Zentimeter an den Decken vor den Jugendlichen mit ihren Pinseln und Farbrollen sicher.

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8. Mai, 17:55 Uhr, Voller Körpereinsatz

Ein langer und arbeitsreicher Tag neigt sich dem Ende entgegen. Bereits am ersten Tag haben sich die Räume schon sehr verändert. An Farbe wurde nicht gespart. Es wurde geklotzt und nicht gekleckert. Hauptsache, es hat Spaß gemacht und das sieht man. Der Feierabend ist redlich verdient. Matthias Omlor wird zum Dauerinterviewgast. Mehrmals am Tag erscheint der Reporter von SR/Unser Ding und berichtet live von unserem Projekt.

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8. Mai, 19:00 Uhr, Besinnliche Gesänge am Grill

Die Homburger Tafel lädt gemeinsam mit dem Mathildenstift unsere Gruppe zum Abendessen ein. Es wird auf der Wiese vor dem Stift gegrillt. Auf einem riesigen Grill warten Schwenker und Würstchen auf hungrige Abnehmer. Davon gibt es reichlich. Doch vorher wird der Tag mit einigen besinnlichen Liedern und Gebeten abgeschlossen. Pastoralreferentin Birgit Wenzl-Heil ist dazu eigens mit ihrer Gitarre angereist. Müde, aber überglückliche Gesichter bilden einen Kreis und werden dabei von den Bewohnern und Gastgebern beobachtet.

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9. Mai, 17:50 Uhr, Unsere Gruppe setzt sich ein Denkmal

Nach stundenlanger Streicharbeit sollen die Wände nicht nur einfach neu gestrichen aussehen - nein, die Wände und Decken sollen auch eine ganz individuelle Note haben. Außerdem soll man sich später auch daran erinnern können, wer hier Hand angelegt hat. Und so haben unsere Kinder und Jugendliche eine geniale Idee entwickelt und sich auf eine ganz besondere Weise verewigt - ob durch ein Gemälde, dem Logo der Aktion, durch Handabdrücke oder ihrem Namen. Die Wahl fiel teilweise auf die verkleideten Rohre an der Decke. So ist man immer im Blickpunkt, auch wenn hier später mal Schränke stehen. Der Gipser hat sein Werk vollendet und die Wand sauber verkleidet.

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9. Mai, 18:00 Uhr, Abendimpuls und Abendessen

Vor dem Abendessen steht wie üblich zunächst der Abendimpuls. Dazu stellt sich die Gruppe auf der Wiese in einem Kreis auf und singt das Lied "Mit meinem Gott". Nach dem Gebet und dem Kommando unseres Baumeisters Bob (Matthias Omlor) "Alle Frauen, alle Mann - Ran!" stürzen sich alle auf die Brötchen mit warmem Fleischkäse. Obwohl bedrohliche dunkle Wolken aufziehen, hält das Wetter noch so lange. Dann ist für heute Feierabend. Morgen geht es dann in die Endphase. Es beginnt mit einem gemeinschaftlichen Gottesdienst in der St. Michaels-Kirche in St. Ingbert. Danach bleiben nur noch wenige Stunden bis zum Finale um 17:07 Uhr. Die Homburger Tafel bittet so viele Besucher wie möglich, hierzu nach St. Ingbert zum Mathildenstift zu kommen. Auf einer großen Leinwand können diese dann ihren Handabdruck hinterlassen für eine Aktion in Berlin. Je mehr Hände, umso besser.

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10. Mai, 16:30 Uhr, Das Ergebnis unserer 72 Stunden

Es ist vollbracht. Die Aktion neigt sich dem Ende entgegen. Bürgermeister und Pate Klaus Roth schaut sich das Endergebnis persönlich an. Die Regale für die Auslageware stehen, ebenso der Kühlraum. Mit einem Gemälde von Bob dem Baumeister setzt die Gruppe ein letztes Andenken an diese Aktion. Vor dem Gebäude verschönern einige Pflanzen den Anblick.

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10. Mai, 16:45 Uhr, Handabdrücke zu Gunsten armer Kinder

Die Homburger Tafel hat zu einer Plakataktion zu Gunsten armer Kinder aufgerufen. Als Zeichen der Solidarität hinterlässt jeder seinen Handabdruck auf großen Leinentüchern, die später nach Berlin geschickt werden, wo sie mit anderen Plakaten zusammentreffen werden. Keine Frage, dass auch wir mitmachen.

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10. Mai, 17:07 Uhr, FINALE

Der Countdown läuft. Gemeinsam mit dem Saarländischen Rundfunk werden die letzten Sekunden live übertragen. Dann bricht die Menge in lautem Jubel aus. Wir haben es geschafft! Vertreter der Homburger Tafel, des Mathildenstiftes, der AWO, der BDKJ und Bürgermeister Klaus Roth danken der Gruppe für ihre hervorragende Leistung. Noch einmal versammelt sich die gesamte Gruppe mit den Mitarbeitern der Homburger Tafel, dem Mathildestift, der AWO, den BDKJ-Verantwortlichen aus Speyer und wer sonst auch dazu gehört, zu einem großen Gruppenfoto.

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10. Mai, 17:30 Uhr, Auf den Erfolg wird angestoßen

Auf der Wiese vor dem Mathildenstift warten der Sekt, aber auch nichtalkoholische Getränke, um auf den Erfolg des Unternehmens anzustoßen. In Gesprächen werden die Erlebnisse der letzten Tage reflektiert. Außerdem wartet ein letztes gemeinsames Abendessen auf die hungrige Meute. Es gibt Lasagne.

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10. Mai, 18:00 Uhr, Dank an die Gemeinschaft

Pastoralreferent Norbert Geis versammelt die Gruppe und alle Helfer auf der Wiese zu einem Kreis. Ein letztes Mal wird gesungen und symbolisch durch Handreichung die Gemeinschaft hervorgehoben, die in diesen Tagen entstanden ist. Wer das Bedürfnis hatte, konnte seine persönlichen Dankesworte zum Ausdruck bringen und was ihn am meisten bewegt hat. Danach ging es nach Hause.

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